Nostalgie für die 1990er Jahre: Chinas Rückblick auf eine Ära wirtschaftlicher Aufbruchsstimmung und politischer Pragmatik

In China wächst die Sehnsucht nach den 1990er Jahren, einer Dekade, die von wirtschaftlicher Dynamik und pragmatischer Führung geprägt war. Die aktuelle Nostalgie spiegelt zugleich Unzufriedenheit mit der gegenwärtigen politischen und wirtschaftlichen Lage wider.

Analyse der US-Zwischenwahlen 2026: Auswirkungen auf Wirtschafts- und Sicherheitspolitik

Das Peterson Institute for International Economics analysiert die Ergebnisse der US-Zwischenwahlen 2026 und deren Bedeutung für die künftige wirtschaftspolitische Ausrichtung der USA sowie die geopolitischen Implikationen, insbesondere im Hinblick auf Handel, nationale Sicherheit und die US-China-Beziehungen.

Chinas soziales Dilemma: Der Verlust des Aufstiegsoptimismus und das Phänomen der „Neijuan“

Trotz beeindruckender wirtschaftlicher Fortschritte und Modernisierung erlebt China heute eine Stimmung, die von wachsendem Wettbewerbsdruck und sinkender Zukunftserwartung geprägt ist. Das Konzept der „Neijuan“ beschreibt eine Gesellschaft, in der immer mehr Anstrengung erforderlich ist, um den Status quo zu halten, was tiefgreifende Folgen für die soziale Dynamik und das Vertrauen in den wirtschaftlichen Fortschritt hat.

Taiwan und die politische Angst Pekings: Historische Narrative und ihre strategische Bedeutung

Die Haltung Pekings gegenüber Taiwan wird maßgeblich von einem historischen Trauma geprägt, das die Kommunistische Partei Chinas als Legitimationsgrundlage nutzt. Dieses Verständnis erweitert die Perspektive auf die taiwanesische Frage jenseits rein rationaler Kalküle und hat tiefgreifende Auswirkungen auf die US-amerikanische Abschreckungsstrategie in der Region.

US-Sanktionsgesetz gegen Russlands Energieexporte: Auswirkungen auf China vor Xi-Besuch in Washington

Kurz vor dem offiziellen Besuch von Chinas Präsident Xi Jinping in Washington hat US-Präsident Donald Trump ein neues Gesetz unterzeichnet, das sich gegen die wichtigsten russischen Energieimporteure, darunter China und Indien, richtet. Das Gesetz erweitert die bestehenden Sanktionen und erlaubt erhebliche Zollerhöhungen auf russische Energieprodukte.

China kritisiert US-Sanktionsgesetz gegen Russlands wichtigste Energieabnehmer

Das kürzlich vom US-Kongress verabschiedete Sanktionsgesetz, das sich gegen Russlands führende Energieabnehmer China und Indien richtet, sorgt für Spannungen unmittelbar vor dem bilateralen Gipfeltreffen zwischen Xi Jinping und Donald Trump. Peking betont die Bedeutung von wirtschaftlicher Zusammenarbeit ohne Einmischung Dritter.

Chinas Reaktion auf US-Sanktionen gegen russische Energieimporte: Eine geopolitische Herausforderung für den Industriestandort Deutschland

Der US-Kongress hat ein Gesetz verabschiedet, das Sanktionen gegen die größten Importeure russischer Energie, darunter China, ermöglicht. Peking kritisiert diese Maßnahmen als völkerrechtswidrig und verweist auf die Gefahren extraterritorialer Jurisdiktion, was weitreichende Auswirkungen auf globale Lieferketten und die europäische Industrie haben könnte.

Chinas Präsident Xi Jinping fordert BRICS zu verstärkter Zusammenarbeit bei KI-getriebener Industrialisierung auf

Auf dem BRICS-Gipfel in Neu-Delhi hat Chinas Staatspräsident Xi Jinping eine verstärkte Kooperation unter den Mitgliedsstaaten im Bereich der künstlichen Intelligenz und industrieller Wertschöpfungsketten gefordert. Er betonte zudem die Rolle der Gruppe bei der Friedensförderung im Nahen Osten.

Die Shanghai Cooperation Organisation: Ein subtiler Machtfaktor jenseits westlicher Allianzstrukturen

Die Shanghai Cooperation Organisation (SCO) hat sich in 25 Jahren von einem regionalen Grenzmanagementmechanismus zu einem bedeutenden Forum für geopolitische Koordination entwickelt, das die US-amerikanische Dominanz herausfordert, ohne ein formelles Bündnissystem zu etablieren.