EU plant hochrangige Gespräche mit China zur Währungsbewertung angesichts wachsender Handelsrisiken

Die Europäische Union bereitet hochrangige Verhandlungen mit China vor, um eine Neubewertung des Yuan zu erreichen und so die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie zu stärken. Diese Gespräche folgen auf eine Einigung zur Begrenzung von Chinas Hybridauto-Exporten und zielen auf die Vermeidung neuer Handelsstörungen ab.

EU-China Abkommen zu Hybridfahrzeugen: Begrenzte Wirkung für die europäische Automobilindustrie

Das jüngste EU-China-Abkommen zur Begrenzung der Hybridfahrzeugimporte auf 350.000 Einheiten pro Jahr mildert zwar kurzfristig Handelskonflikte, bietet jedoch keine nachhaltige Unterstützung für europäische Autohersteller angesichts wachsender Wettbewerbs- und Lieferkettenherausforderungen.

Strategische Industriepolitik im globalen Wettbewerb: Was der Westen von China lernen kann

Die Diskussion um Industriepolitik erlebt eine Renaissance, indem der Fokus verstärkt auf strategische Förderung und systematische Infrastrukturentwicklung gelegt wird. Während China seine Industriepolitik als umfassendes System gestaltet, ringt der Westen mit der Frage, wie gezielte staatliche Unterstützung zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit beitragen kann.

US-Kritik an Chinas WTO-Konformität: Herausforderungen für die globale Industriepolitik

Im Rahmen einer WTO-Überprüfung wirft ein hochrangiger US-Handelsvertreter China vor, durch staatliche Steuerung ganzer Industriezweige und die Beibehaltung eines nicht-marktwirtschaftlichen Systems die internationale Wettbewerbsordnung zu untergraben. Diese Entwicklung stellt insbesondere für die globale Industrie, darunter auch den deutschen Mittelstand und die Exportwirtschaft, erhebliche Risiken dar.